27.10.2016

Von Gutenberg bis Luther

Ausstellung in der Auferstehungskirche beleuchtet die Entwicklung des Buchdrucks - Vom 31.10.-6.11. täglich von 10-17 Uhr (am 31.10. ab 12 Uhr) - Eintritt frei

Ein Blatt aus der Gutenberg Bibel von 1455, als Faksimile in der Ausstellung zu sehen
Ein Blatt aus der Gutenberg Bibel von 1455, als Faksimile in der Ausstellung zu sehen.

Eine besondere Ausstellung in der Auferstehungskirche beleuchtet die Entwicklung des Buchdrucks von Gutenberg bis Luther. Ca. 70 Exponate aus der Sammlung von Hans-Peter Viechtbauer, der die Ausstellung auch kuratiert, werden in der Woche vom 31.10. bis zum 6.11. zu sehen sein. Sie zeigen, wie Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern die Verbreitung von Texten im 15. und 16. Jahrhundert befeuerte. Die Ausstellung ist ein Startschuss in das Programm des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017. Denn Martin Luther bediente sich des neuen Mediums Buchdruck in erstaunlicher Weise für sein reformatorisches Anliegen.

Ausgelegt werden viele Bücher mit farbig gestalteten Holz- und Metallschnitten. Es gibt .also viele Bilder zu sehen. Manche wird man noch als unfertig und naiv empfinden, doch eignet ihnen auch die Kraft und Ursprünglichkeit, die den Anfang einer Kunst kennzeichnet. Man kann die Entwicklung der Kunstfertigkeit verfolgen: von Ulrich Boners "Edelstein", dem ersten gedruckten Buch mit farbigen Holzschnitten 1461, bis hin zu Dürers meisterhaftem Werk „Die heimlich offenbarung johannis" 1498 und zu den Illuminationen in der Luther-Bibel 1534.

Zu sehen sind auch die achtzehn deutschsprachigen gedruckten Bibeln vor Luther von 1466 bis 1522. Eine Besonderheit der Ausstellung sind Blockbücher: Das sind von Holzstöcken gedruckte Bücher, bei denen jeweils eine ganze Seite in Bild und Text aus einem Holzblock geschnitten war - ein billiges Konkurrenzverfahren zu Gutenbergs Druck mit beweglichen Lettern. 

Ferner zeigt die Ausstellung frühe von Luther veranlasste Drucke: das Neue Testament deutsch 1522, die vollständige deutsche Bibel von 1534, die berühmten Reformationsschriften von 1520 und weiteres.

Die Ausstellung ist geöffnet vom Montag 31.10. bis zum Sonntag 6.11. täglich von 10-17 Uhr (am 31.10. ab 12 Uhr). Offene Führungen werden angeboten am Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es kann ein Katalog in CD-Form erworben werden.

Der Gottesdienst in der Auferstehungskirche am Sonntag, den 6.11.2016 um 9.30 Uhr wird rund um die Ausstellung stattfinden und die neu revidierten Lutherbibel thematisieren. Im Anschluss an den Gottesdienst steht der Kurator, Herr Hans-Peter Viechtbauer zum Gespräch bereit.

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