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SUMMARY:Hölderlin oder Hegel Beschreiben Sprachbilder das Wirkliche besser als Begriffe?
DESCRIPTION:Unsere Kultur ist sprachtheoretisch geprägt von der Vorstellung, dass Begriffe passend seien, um Wirkliches zu bezeichnen. Ihre Stärke: Sie können Wahrgenommenes definieren.Wie aber, wenn gesagt werden soll, was sich Feststellungen nicht fügt? Wenn es wie in der Mystik um unmittelbares Erleben geht, das sich nicht objektivieren lässt? Um geschichtliche Impulse, die radikal Neues bewirken? Genuin um Deutungen, weil durchs Perspektivische des Blicks keine Eindeutigkeit zu erreichen ist?Hier bietet sich die anschauliche Sprache der Bilder an. Oder zeigt sich die abstraktere Begriffs-Arbeit selbst dann als überlegen?Zu Beginn unserer Moderne personalisiert sich diese Frage in den gegensätzlichen Positionen der Studienfreude Friedrich Hölderlin (1770-1843) und G.W.F. Hegel (1770-1831). Der eine verwirklicht in seiner Lyrik ein denkerisch motiviertes, geschichtsbewusstes ‚Bildprogramm’. Der andere entfaltet ein neuartiges System-Denken, um Weltgeschichte im Ganzen begrifflich zu fassen.Welcher Ansatz trägt weiter? Das werden wir erörtern.4 Termine, mittwochs, jeweils 18.00-20.15 Uhr06.05.2026 | 13.05.2026 | 20.05.2026 | 27.05.2026Hybrid-Veranstaltung in Präsenz im GemeindehausAnnastraße, Annastraße 35, Aachen, und digital über ZOOMLeitung und Referent: Dr. Uwe BeyerTeilnahmegebühr: 20,00 EuroAnmeldung unter simone.graff@ekir.deTelefon: 0241 453-162
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